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Karpathos Pigadia Hafen
Karpathos Kira Panagia

Hallo, ich heiße André, bin Handwerksmeister aus Deutschland und biete Ihnen meine Dienstleistungen auch gerne in Griechenland an! Ich erledige für Sie alle Arbeiten für Haus und Garten zuverlässig und zum kleinen Preis. Wenn Sie für Privat oder Hotel einen Fliesenleger, Natursteinleger, Hausmeister oder Gärtner brauchen, senden Sie mir eine Nachricht.
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Über das Zeitgefühl der Griechen

Der Jahresrhythmus wird in Griechenland noch sehr viel stärker als in Mitteleuropa von den Jahreszeiten und der Landwirtschaft bestimmt. Auch viele Menschen, die im Sommer vom Fremdenverkehr leben, widmen sich noch ihren ererbten Olivenhainen. Die verlangen nämlich erst nach Ende der Urlaubssaison Aufmerksamkeit. Im Oktober muss man den Boden reinigen und die Netze unter den Bäumen ausbreiten, im Februar oder März schließlich ist die Ernte rechtzeitig vor dem Eintreffen der ersten Fremden beendet. Danach hat man noch Zeit, um sich auf Ostern, das größte Fest im Jahreslauf, vorzubereiten und Läden, Hotels und Tavernen herzurichten, bevor das Geldverdienen wieder zur Hauptbeschäftigung wird.

Wenn die Touristen da sind, arbeiten viele Griechen sieben Tage in der Woche 16-18 Std. lang. Man muss die Gunst der Stunde nutzen, Rücklagen für den Winter bilden, Kredite an die Banken zurückzahlen, Ersparnisse für Neubauten anhäufen. Auch die Fischer haben jetzt viel zu tun, sitzen vormittags noch stundenlang beim Netze flicken, obwohl sie die ganze Nacht über auf Fangfahrt waren. Beamte, Bankangestellte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes arbeiten nach ihrem Dienstschluss in einem Zweitjob. Die Besatzungen der Fähren sehen ihre Familien oft wochenlang nicht, weil die Reeder von ihnen Einsatz rund um die Uhr verlangen.
Unter Stress in unserem Sinne leiden die Griechen aber auch im Hochsommer nicht. Das verhindert ihre Einstellung zur Arbeit. Man tut viel, aber nichts übermäßig schnell. Unter Termindruck lässt man sich nicht setzen; der Grieche will immer sein eigener Herr bleiben, sich unabhängig und frei in seiner Zeiteinteilung fühlen können. Das Zeitgefühl der Griechen unterscheidet sich von dem der meisten Mitteleuropäer erheblich. Bei Verabredungen im privaten Leben sind vage Abmachungen üblich. Man vereinbart nicht eine bestimmte Uhrzeit und ist dann über einige Minuten oder Stunden Verspätung verärgert, sondern macht gleich einen ungefähren Zeitraum wie den Vor- oder Nachmittag aus. Ebenso muss "morgen" nicht den nächsten Tag Olivenbäume mit Esel in Griechenland - Fliesen, Platten & Mosaiklegemeister, Andre´ Großmann, Dresdenbedeuten, sondern meint meist ganz einfach "irgendwann" oder auch "wahrscheinlich nie".
Darin mag mancher ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein sehen - wohlmeinend kann man es mit der starken Gegenwartsbezogenheit der Hellenen erklären. Was zählt, ist das Hier und Heute. Denn wer weiß schon was morgen wird.
Aus dem gleichen Grund sorgt der Hellene sich aber zugleich intensiv um seine Zukunft. Die Ungewissheit angesichts der schlechten Wirtschaftslage Griechenlands und des ungenügenden sozialen Sicherungssystems macht ihm das Geldverdienen zur Lebensaufgabe, nicht aber zum Lebensinhalt.
Arbeit als Selbstzweck oder auch nur als Mittel zur Selbstverwirklichung ist den meisten Griechen unvorstellbar. So kommt es, dass viele Griechen den Begriff "Beruf" nie im Munde führen, sondern immer nur von "Arbeit" sprechen. Sie üben im Laufe ihres Lebens viele Jobs aus, berufen fühlen sie sich aber zu keiner Tätigkeit.


Karpathos, wie ich Sie 2004 erlebt habe

Insel der Traditionen
Karpathos, auf halben Weg zwischen Kreta und Rhodos gelegen, ist wie so viele andere der Dodekanes eine typische Auswandererinsel. Die Jugend geht fort und lebt vornehmlich in Amerika oder Australien. Im Gegensatz zu den meisten anderer Inseln kehren die Menschen jedoch im Alter in Ihre Heimat zurück. Da die Heimkehrer während des langen Auslandsaufenthaltes ihr verdientes Geld den zurückgebliebenen Familienmitgliedern zukommen lassen, können die Häuser und Dörfer instandgehalten und Traditionen bewahrt werden. Die Heimgekehrten finden ihre Heimat so vor wie sie diese vor Jahrzehnten verlassen hatten. Das verdiente Geld reicht für ein kleines Glück. Sie betreiben Tavernen oder Pensionen und verbringen ihren Lebensabend im Kreis der Familien und Freunde.

Anreise

Während der Sommermonate kann man von einigen deutschen Flughäfen oder auch von Wien aus die Insel direkt anfliegen. Im Allgemeinen gibt es im Prinzip sonst jedoch nur 2 Möglichkeiten die Insel zu erreichen. Zum einen gibt es die Fähre "Jerapetra" ab Rhodos, bei der die ca. 6-stündige Überfahrt auf dem alten und einzigen griechischen Seelenverkäufer zwischen Rhodos und Kreta, bei Einheimischen beliebt (weil preiswert), jedoch als Abenteuer (man lese den ADAC-Fähren-Test 2005!) für Mitteleuropäer kaum noch zu überbieten ist und zum anderen geht 2-3 mal täglich eine kleine, 37-sitzige Propellermaschine vom Flughafen Rhodos-Diagoras und nach nur 25 min Flug landet man auf einem riesigen Rollfeld an der Südküste von Kárpathos. Der Flughafen mit seinen zwei 3000m langen Startbahnen ist Ergebnis der historischen, griechisch-türkischen "Beziehungen". Erst vor etwa 20 Jahren wurde dort der Weg für zivile Urlaubsflieger freigegeben.

Touristisch gesehen ist Kárpathos noch relatives Neuland und in vielen Beziehungen unverbraucht. Natürlich gibt es in ausgewählten Lagen inzwischen auch die typisch griechischen Beton-Hotels für Pauschalurlauber, jedoch in sehr übersichtlicher Menge und meistens nahe der einzigen Stadt und Inselhauptstadt Pigádia. Diese Seite des Tourismus kann man sich durchaus ansehen, wen man denn will!

Der Süden
Der Flughafen, sofern das "Häuschen" die Bezeichnung verdient, befindet sich im äußerten Süden der Insel, in der einzigen größeren Ebene, welche sich mit Gärten und Gemüsefeldern bis zur Westküste erstreckt. Hotel Regina - Vasilatika-Korfu  in Griechenland - Fliesen, Platten & Mosaiklegemeister, Andre´ Großmann, DresdenDirekt vor dem Flughafen beginnt bei Makrís Gialós ein Surferparadies mit weiten, in europäischen Insiderkreisen als Geheimtipp gehandelten Stränden und kleinen Surfer-Hotels. Eine akzeptable Möglichkeit für anspruchslose junge Leute mit kleinem Budget. Auch Anfänger können dort in großen Sandbuchten mit meist nur knietiefem Wasser haltlos ihr Können testen.
Wenn man das Flugfeld an der Einzäunung entlang nach Süden umrundet hat, sieht man, sobald sich die Staubwolken verzogen haben, die Südspitze der Insel mit dem Kastellberg. Die gesamte Südspitze der Insel ist unbewohnt und nur von der typischen Macchie bewachsen. Man steht auf gehobenen Meeresboden und alles ist von riesigen, versteinerten Muscheln überzogen. Selten und dann nur im Sommer sieht man an den unzähligen Sandbuchten unter der kleinen Steilküste einige freundliche Althippies die in ihren "Wohnungen" den 60ern nachtrauern und das hier noch freie Leben genießen. Dort In dieser Landschaft mit der eigenartigen Atmosphäre einige Stunden oder Tage ungezwungen zu verbringen, tun und lassen was und wann man es will, mit dem Gefühl man sei das einzige Geschöpf auf Erden, gehört zu den Erlebnissen die man sein Leben lang nie vergessen wird! Beendet wird es erst wenn die Nahrungsmittel und das Wasser knapp werden.

Wieder auf dem Weg nach Norden erreicht man bald das Ende der südlichen Ebene und ein Gebirgsmassiv beginnt, welches den restlichen Teil der Insel bis in 1215m Höhe bedeckt. Schnell erreicht man Pigadia, die Inselhauptstadt bzw. lt. neugriechischer Bürokratie auch Karpathos-Stadt genannt. Hier wird eingekauft und man kann in unzähligen Tavernen und Restaurants sitzen und dem griechischen Lebensgefühl, ein Wechsel von Gemächlichkeit und selbstorganisiertem Chaos, ein paar Stunden freien Lauf lassen. Da Pigádia eine historisch noch junge Stadt mit keinerlei Sehenswürdigkeiten ist, kann man bald weiter nach Norden aufbrechen. Der Ostküste entlang führt die Strasse alsbald ins Gebirge und man erreicht die alte und ehemalige Inselhauptstadt Apéri.

Der Osten
Der Bischofssitz, das Inselgymnasium und viele Traumvillen reicher Mosaikwandbild Korfu  in Griechenland - Fliesen, Platten & Mosaiklegemeister, Andre´ Großmann, DresdenRückkehrer prägen Apéri. Von hier aus kann man einen Abstecher zur Bucht von Acháta machen. Der unbefestigte, ca. 6 km lange, Weg beginnt am Fußballplatz und zieht sich in einer großen Schlucht bis zum Meer. Blühender Oleander zeigt stellenweise, dass man sich in einem ausgetrockneten Flussbett befindet. Am Ende öffnet sich das Tal und lädt an einem glasklaren Kiesstrand zum baden und verweilen ein. Hier gibt es keine Zimmer oder Hotels. Wenn die letzten Tagesgäste den Strand mit ihrem Mietwagen verlassen haben und die Ausflugsboote nach Pigádia zurückfahren, ist man mit sich und der Welt im Frieden und hat Zeit, mit Giorgios, dem freundlichen Besitzer der kleinen Strandtaverne, bei Ouzo und Wein zu plaudern.
Nach Rückweg am nächsten Morgen geht es ab Apéri weiter nach Norden. Nach kurzer Zeit zweigt am Kalksteinbruch rechts eine Stichstraße nach Kirá Panagiá ab, welche nach unzähligen Serpentinen in einem traumhaften Tal endet, hier gibt es 2-3 Pensionen in guter Qualität. Einige Tage in dieser Postkartenidylle sind ein Muss, zumal Anna, die freundliche Besitzerin der Pension Akropolis, für jedermann den frischen Fisch zubereitet, den ihr Mann jeden Abend mit seinem Boot anbringt. Familienanschluss ist dabei inklusive!
Ab 20 Uhr ist es auch in der Taverne No.1(der Name ist berechtigt denn eine 2. gibt es nicht) für griechische Verhältnisse eher ruhig. Zeit für die Söhne von Wirt Andreas Diákos sich bei einem Spielchen Tavli und etwas Ouzo mit den Gästen zu unterhalten. Wenn der Tag heiß war und die Zimmerwände noch glühen, sollte man die freien Liegen am Strand nutzen um seinen Schlafsack dort auszubreiten. Unter dem südlichen Sternenzelt, bei einer erfrischenden Prise vom Meer, träumt man sanft und erholsam. Nach Frühstück und dem Aufstieg zurück zur Küstenstraße geht es weiter nach Norden. Die nächste Bucht, Apella, ist ein Traumstrand, welcher in vielen griechischen Matinaden ob seiner Schönheit besungen wurde. Dem ist wahrhaft so und man möchte hier verweilen und den Tag verlieren.
Windmühlen in Griechenland - Fliesen, Platten & Mosaiklegemeister, Andre´ Großmann, DresdenUnsere Küstenstraße führt nach wenigen Kilometer ins Landesinnere bis zur Abzweigung kurz vor Spóa. An dieser Passhöhe geht ein scharfer Wind über die schmalste Stelle der Insel, deshalb haben die uralten Windmühlen genau da ihre Berechtigung. Mitunter ziehen hier dichte, feuchte Wolken über den Kamm und erfrischen angenehm. Biegt man nach links ab kommt man nach Mesochóri und kann der westliche Küstenstraße nach Süden folgen. Wir biegen jedoch nach rechts ab und erreichen nach nur 2 km Spóa. Viele Heimkehrer haben ihre imposanten Villen in Spóa errichtet, weshalb erschließt sich dem Fremden nicht. Es gibt in Spóa eigentlich nichts - davon aber jede Menge. Aus dem Ort führt eine lange Serpentinenstraße die 370 Höhenmeter hinunter zum Meer und zum kleinen Weiler Ágios Nikólaos. Einige wenige Häuser, ein paar byzantinische Ausgrabungen in der Nähe und eine gute Fischtaverne sind die Highlights. Bei Oma in der Küche wird das Essen, wie früher üblich, noch selbst ausgesucht und mit viel Liebe und Knoblauch zubereitet.

Der Norden
Obwohl sich das hoch gelegene Spóa erst in der Inselmitte befindet, hört hier das neue Taverna  in Griechenland - Fliesen, Platten & Mosaiklegemeister, Andre´ Großmann, DresdenKárpathos auf! Die nächsten 40 Kilometer zum letzten Außenposten der Zivilisation, nach Ólympos, konnte man bisher nur mit dem Boot oder auf einem unbefestigten Weg (eine Asphaltpiste soll angeblich im Bau sein!) zurücklegen. Kurz nach Spóa beginnt diese "Straße", führt halsbrecherisch an Abhängen oder Schuttlawinen vorbei und über schmale Gebirgskämme. Man kann aber auch die alten Fußwege, genannt Monopadi, nutzen die noch vor wenigen Jahren die einzige Möglichkeit auf dem Landweg waren, um die Orte zu verbinden. In dieser Abgeschiedenheit hat sich Tradition bis in unsere Zeiten unverfälscht erhalten können. Am Weg gibt es einige, in Stein gefasste, Quellen zum Auffüllen der Wasserflaschen, …allerdings auch ein paar Kapellen welche an Unglücksfälle erinnern und zur Vorsicht mahnen!

Der Weg ist das Ziel. Man kann Ólympos sicherlich in einer Tagestour erreichen, Frage ist nur ob man es überhaupt so schnell will? Links und rechts zweigen schmale Fußpfade zu menschenleere und unberührten Sandbuchten ab. Hier und da einen Tag zu verweilen ist wie ein Tag im Paradies. Irgendwann sollte man aber doch nach Ólympos gelangen um die Vorräte wieder aufzufüllen. Der Ort mit seinen ca. 200 Einwohnern ist erfüllt von Traditionen, wobei inzwischen vieles auch den Tagestouristen geschuldet ist, die in den Sommermonaten mit Booten von Pigádia kommen und dann über die 2 km lange Straße vom Vorort und Hafen Diafáni mit dem dorfeigenen Bus angefahren werden. Dann stürzen sich die einheimischen Händler auf die Touristen um Ihnen Tücher, Kräuter oder Honig zu verkaufen. Vieles, was Jahrhunderte bestand hatte, wird wahrscheinlich nicht ewig überleben, aber man muss die Menschen auch verstehen, dass sie die Möglichkeit nutzen ihr hartes Leben mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Souvenirs in den wenigen Wochen der Touristensaison erträglicher zu machen. Nach 17 Uhr abends aber, wenn der letzte Tourist den Ort in Richtung Süden verlassen hat, zieht das normale Leben wieder ein und ein Fremder welcher einige Tage hier verbringt, wird dankbar von der kleinen Dorfgemeinschaft aufgenommen und irgendwann verlässt er den Ort als Freund dieser Menschen.

Insel Saría
Wer die Einsamkeit nicht scheut, kann von Ólympos noch weiter in den äußersten Norden aufbrechen. In diese Gegend gelangt man nur auf den alten Monopadi. Es gibt keine ständig bewohnten Siedlungen mehr. Die Häuser im Weiler Avlóna werden nur im Sommer von einigen Bauernfamilien aus Ólympos genutzt um die Felder zu bewirtschaften. In den antiken Naturhäfen von Vrykus und Tristomo erinnert inzwischen nichts mehr an menschliche Siedlungen. Der Weg endet an der Meerenge zur Nachbarinsel Saría. Zwar teilweise nur 100m breit, kann der Sund selbst für geübte Schwimmer, seiner Strömung wegen, gefährlich werden. Es gibt auf der Insel freilebende Ziegen, ein paar leerstehende Hütten und eine Höhle um welche sich eine alte Legende rankt. Möchte man das unbewohnte Saría erkunden ist es besser bereits vorher in Diafáni sich mit einem Fischer zu verabreden, welcher einen zum vereinbarten Termin übersetzt und auch wieder abholt. Auf dem Boot gelangt man wieder bis zum Hafenort Diafáni.

Der Westen
Der Weg nach Süden erfolgt von Ólympos aus vielleicht auf der Ladefläche eines einheimischen Lieferwagens. Wer freundlich und aufgeschlossen ist, erfährt dabei auch schnell weshalb es in der griechischen Sprache für Fremder und Gast nur ein Wort "Xenos" gibt.
Bei Spóa teilt sich die Straße und man zweigt nach rechts zur Westküste ab. Ab hier fährt man mit dem Inselbus preiswert noch durch die letzten dichten Pinienwälder, so wie sie einst die ganze Insel überzogen und gelangt nach Lefkós "das Weiße" womit im griechischen wahrscheinlich die herrlichen Sandstrände gemeint werden, weniger die sich vermehrenden, weiß getünchten Hotels. Nach einem Badestopp geht es mit dem nächsten Bus weiter bis zum Fischerort Finíki. 5-6 Fischtavernen im Hafen sind hier berechtigt und in ganz Kárpathos berühmt. Trotzdem findet man hier immer einen Platz zum Schlemmen. Eine Überfahrt zur westlichen Nachbarinsel Kássos kann hier bei einem Gläschen Ouzo verhandelt werden.
Kurz vor Finíki gibt es eine von 2 möglichen Inselüberquerungen zur anderen Küste. Die Straße führt die Berge hinauf nach Óthos, dem höchstgelegen Ort von Kárpathos. Hier wohnt der Maler und Lýraspieler Joánnis Chápsis. Mindestens 90 Jahre alt zeigt er noch jedem seiner Gäste mit Hingabe das Museum welches in einem alten, karpathiotischen Haus original und mit Liebe von ihm eingerichtet wurde. Von Óthos geht eine schmale Straße zur Hochebene von Lástos am Fuße des Káli Límni, mit 1215m höchster Berg der Insel. Hier oben wächst auf wenigen Flächen der Lástos-Wein. Dieser zartrötliche, leichtschwere Wein passt zu den melancholischen Liedern der Insel. Zu leckeren Ziegenkäse und Brot gereicht ist er das Frühstück der Hirten, sagt man.

Nach diesem Abstecher ins Inselinnere zieht man an der Westküste südwärts bis Arkássa. Hier gibt es außer den blühenden Gärten in einem ausgetrockneten Flussbett auch einige der wenigen antike Ausgrabungsstätte mit wunderschönen Mosaiken zu besichtigen. Schöner noch sind die traumhaften, weichen Sandstrände mit riesigen Wellen und Blick auf die Nachbarinsel Kássos. Nach einem Badeaufenthalt kann man die zweite Inselüberquerung nutzen um über das Bergdorf Menetés zurück in der Inselhauptstadt Pigádia zu gelangen. Ein bisschen Zeit zum Bummeln und Einkaufen, für Musik und Tanz, griechischer Lebensart und dann kommt die Zeit des Abschiedes von dieser Insel.

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André Großmann,
Fliesen-, Platten- u. Mosaiklegermeister,
Dresden - OT Schönfeld       20.04.2009 11:37:57.

André Großmann
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